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Juni 18, 2026

Gisela Schöbel-Grass wird 100 Jahre

Unsere Vereinslegende und Schwimmerin Gisela Schöbel-Grass feiert ihren 100. Geburtstag. Mit Gisela Schöbel-Grass verbindet sich ein Stück Leipziger Sportgeschichte, das weit über die Stadtgrenzen hinausstrahlt. Als Weltrekordhalterin im Brustschwimmen und eine der herausragenden Schwimmerinnen ihrer Zeit prägte sie den deutschen Schwimmsport nachhaltig. Doch nicht nur ihre Erfolge in jungen Jahren sind bemerkenswert – bis ins hohe Alter blieb sie dem Schwimmen treu und steht damit wie kaum eine andere für Leidenschaft, Ausdauer und lebenslange Verbundenheit zum Sport.

Frühe Jahre und Einstieg in den Schwimmsport
Geboren am 18. Juni 1926 in Leipzig als Eva Maria Gisela Graß, wuchs sie als einzige Tochter eines Kaufmanns und einer Krankenschwester in einfachen Verhältnissen auf. Mit erst 14 Jahren begann Schöbel-Grass in ihrem Heimatverein Poseidon Leipzig ein regelmäßiges Schwimmtraining, wobei ihre erste Trainerin Martha Grass ihre Tante väterlicherseits war. Martha Grass war nach 1949 auch MoGoNo-Trainerin. Auf Martha Grass folgte Herta Fey – eine ehemalige Weltrekord-Schwimmerin über 500m Brust. Somit war der Grundstein mit weiblicher Expertise gelegt. Gisela Grass wuchs und trainierte in einer Zeit, in der der Sport in Deutschland stark durch das nationalsozialistische Regime geprägt war. Auch der Schwimmsport war in staatliche Strukturen eingebunden und wurde gezielt zur Darstellung sportlicher Leistungsfähigkeit genutzt. Vor diesem Hintergrund entwickelte sie ihr außergewöhnliches Talent im Brustschwimmen und wurde in den damaligen Vereinsstrukturen gefördert. Ihre sportlichen Erfolge sind daher immer auch im Kontext dieser Zeit zu betrachten, ohne dabei ihre persönliche Leistung zu schmälern.

Große sportliche Erfolge
Die größten sportlichen Erfolge von Gisela Schöbel-Grass fallen in die frühen 1940er-Jahre, in denen sie sich als eine der besten Brustschwimmerinnen ihrer Zeit etablierte. Ihren internationalen Durchbruch erreichte sie am 9. Mai 1943, als sie über 100 Meter Brust einen Weltrekord aufstellte. Mit einer Zeit von 1:19,80 Minuten war sie die erste Frau überhaupt, die diese Strecke unter 1:20 Minuten schwamm – eine Leistung, die damals als Meilenstein im Schwimmsport galt. Neben diesem herausragenden Erfolg sicherte sie sich auch nationale Titel und gehörte zur Spitze bei deutschen Meisterschaften. Ihre Leistungen zeichneten sich nicht nur durch Schnelligkeit, sondern auch durch außergewöhnliche technische Präzision im Brustschwimmen aus. Ebenso war sie die erste Frau, die den Schmetterlingsstil in Deutschland einführte. Dieser war vorher nur in den USA verbreitet. In dieser Zeit wurde sie von Hans Erstling trainiert. Auch er war nach 1949 Trainer bei der SG MoGoNo.

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg blieb sie erfolgreich und knüpfte an ihre früheren Leistungen an. In den späten 1940er-Jahren gewann sie weitere nationale Wettkämpfe und bestätigte damit ihre Ausnahmestellung im deutschen Schwimmsport. Jedoch blieb es Schöbel-Grass immer verwehrt an internationalen Meisterschaften teilzunehmen. Aufgrund des 2. Weltkrieges konnte sie sich kaum internationaler Konkurrenz stellen, die Olympischen Spiele 1944 wurden abgesagt. Nach dem Krieg wurden vorerst keine deutschen Sportler bei internationalen Wettkämpfen wie bei den Olympischen Spielen 1948 zugelassen. Auch im neuen System der DDR blieb ihr ein Start bei den Weltjugendspielen 1949 in Budapest verwehrt – DDR Sportler erhielten keine Startberechtigung.

Die größten sportlichen Erfolge
  • 1942: Deutscher Rekord (100m Brust) 1:21:80 min
  • 1943: Deutsche Meisterin (200m Brust)
  • 1943: Weltrekord (100m Brust): 1:19:80 min
  • 1944: Weltrekord, aber keine Anerkennung (100m Brust): 1:19:30 min
  • 1946: 3x Deutsche Meisterin
  • 1947: Jahreweltbestzeiten (100m Brust, 200m Brust), Interzonale Meisterin
  • 1948: Vize Deutsche Meisterin
  • 1948: DDR-Meisterin (100m Brust, 200m Brust, 100m Rücken)
  • 1949: DDR-Meisterin (200m Brust)

1949 zog sich Schöbel-Grass aus dem Leistungssport zurück.


Zeit nach dem Leistungssport
Mit dem Rückzug aus dem Leistungssport, widmete Schöbel-Grass ihre Zeit der eigenen Familie, die am 17. Dezember 1949 durch die Heirat mit Dr. med. Edmund Schöbel, welcher in der DDR als Kreissportarzt tätig war, gegründet wurde. Sie ging ihrem Beruf in der Kartografie nach und zog zwei Töchter groß. Malen, Zeitung lesen oder Kreuzworträtsel lösen gehören auch heute noch zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Sie fand auch allmählich zum Schwimmsport zurück.

Engagement im Masters-/Seniorenschwimmen
Seit 1958 schwimmt Gisela Schöbel-Grass bei und für die SG Motor Gohlis-Nord Leipzig. Dabei zog die Schwimmbegeisterung auch Kinder, Enkel und Urenkel mit ins Wasser, die ebenso in unserem Verein aktiv sind. Im höheren Alter fand Schöbel-Grass ihren Gefallen an nationalen und internationalen Wettkämpfen wieder und sammelt Rekorde und Titel im Mastersbereich. Auch wenn sie mittlerweile oft alleine in ihrer Altersklasse schwimmt, können jüngere Schwimmerinnen problemlos abhängt werden. Zu ihren größten Erfolgen in der Welt der Masters gehören der Weltrekord über 400m Lagen in der AK 70 (1996) und der Europarekord über 200m Rücken in der AK 80 (2006).


Zusammenfassung

Gisela Schöbel-Grass beeindruckt nicht nur durch ihre sportlichen Erfolge, sondern vor allem durch die außergewöhnliche Geschichte dahinter. Ihr großes Talent im Brustschwimmen zeigte sich schon früh – und führte in bemerkenswert kurzer Zeit an die nationale und schließlich internationale Spitze. Dieser schnelle Aufstieg zeugt von besonderer Begabung, aber auch von Disziplin, Ehrgeiz und einem unerschütterlichen Willen. Gleichzeitig waren die Bedingungen, unter denen sie ihre größten Leistungen erreichte, alles andere als einfach. Ihre sportliche Karriere fiel in die Zeit des Zweiten Weltkriegs – geprägt von Unsicherheit, Entbehrungen und eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten. Umso bemerkenswerter ist es, dass sie gerade unter diesen Umständen Leistungen von Weltklasse erbringen konnte.

Auch über diese Phase hinaus blieb das Schwimmen ein konstanter Begleiter in ihrem Leben. In den Jahren des Umbruchs nach dem Krieg, in einer Zeit des Neuanfangs und der Orientierung, bot ihr der Sport Halt, Struktur und Perspektive. Diese tiefe Verbundenheit zeigt sich besonders darin, dass sie dem Schwimmen über Jahrzehnte hinweg treu blieb und selbst im hohen Alter noch aktiv ist.

So steht Gisela Schöbel-Grass nicht nur für sportliche Spitzenleistungen, sondern auch für Beständigkeit, innere Stärke und die Kraft des Sports, Menschen durch schwierige Zeiten zu tragen.

An dieser Stelle möchten wir Gisela Schöbel-Grass zu ihrem 100. Geburtstag gratulieren, ihr weiterhin ein sportlich aktives und vor allem gesundes Leben wünschen! Vielen Dank für dieses inspirierende Leben.

Mehr Informationen zum Leben von Gisela Schöbel-Grass findet ihr hier:

Juni 16, 2026

Leipziger Sportvereine schließen sich im Umgang mit Lärmbeschwerden zusammen

Am 4. Juni 2026 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter mehrerer Leipziger Sportvereine, um sich über die zunehmende Problematik von Lärmbeschwerden auf Sportanlagen auszutauschen. Anlass war insbesondere die aktuelle Situation des Leipziger SC 1901, dessen Sportbetrieb durch umfangreiche Beschwerden eines Anwohners und ein laufendes Gerichtsverfahren erheblich beeinträchtigt wird.

Im gemeinsamen Austausch wurde deutlich, dass der Fall des Leipziger SC kein Einzelfall ist. Viele Vereine beobachten, dass Beschwerden gegen Sportanlagen zunehmen und befürchten langfristige Auswirkungen auf den Trainings- und Wettkampfbetrieb sowie die Entwicklung des Vereinssports insgesamt. Gleichzeitig wurde betont, dass Vereine bereits heute zahlreiche Maßnahmen ergreifen, um Rücksicht auf ihre Nachbarschaft zu nehmen und Konflikte zu vermeiden.

Als Ergebnis des Treffens verständigten sich die Teilnehmenden darauf, eine Interessengemeinschaft Leipziger Sportvereine aufzubauen. Ziel ist es, Wissen und Erfahrungen zu bündeln, betroffene Vereine zu unterstützen und gemeinsam Lösungsansätze in den Bereichen Recht, Bautechnik und Öffentlichkeitsarbeit zu entwickeln. Perspektivisch soll daraus ein überregionales Netzwerk entstehen, das Politik, Verbände und Medien in die Diskussion einbindet.

Auch die SG Motor Gohlis-Nord Leipzig e. V. beteiligt sich aktiv an diesem Netzwerk. Unser Vorstandsmitglied und stellvertretender Abteilungsleiter Fußball, Marcel Kühne, regte unter anderem die Prüfung einer geeigneten Rechtsform für die Interessengemeinschaft sowie die Einrichtung eines Hilfsfonds zur Unterstützung betroffener Vereine bei rechtlichen Auseinandersetzungen an. Dieser Vorschlag fand im Teilnehmerkreis große Beachtung.

Als Verein stehen wir für ein gutes Miteinander von Sport und Nachbarschaft. Gleichzeitig setzen wir uns gemeinsam mit anderen Leipziger Vereinen dafür ein, dass Sport auch künftig unter verlässlichen und fairen Rahmenbedingungen stattfinden kann.

Juni 11, 2026

Abschied vom Jahrespokal des Stadtsportbundes Leipzig

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden wir uns in diesen Tagen vom Jahrespokal des Stadtsportbundes Leipzig. Als Wanderpokal geht die Auszeichnung nun an den nächsten Verein, der für seine herausragende Arbeit im Leipziger Sport geehrt wird.

Vor einem Jahr durften wir den Pokal als Anerkennung für die Auszeichnung der SG MoGoNo Leipzig e. V. entgegennehmen. Die Ehrung war für unseren Verein eine besondere Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements, der erfolgreichen Vereinsentwicklung und der vielfältigen sportlichen Angebote, die wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten.

Wer noch einmal auf diesen besonderen Moment zurückblicken möchte, findet hier unseren Bericht aus dem vergangenen Jahr: „Sportverein des Jahres“:
https://mogono-leipzig.de/tag/sportverein-des-jahres/

Nun hat uns der Stadtsportbund Leipzig gebeten, den Wanderpokal zurückzugeben, damit die Gravur für den neuen Preisträger vorbereitet werden kann. Dieser Aufforderung kommen wir selbstverständlich gerne nach.

Wir bedanken uns erneut für die Auszeichnung und wünschen dem zukünftigen Träger des Jahrespokals viel Freude an dieser besonderen Ehrung. Gleichzeitig sehen wir die Auszeichnung als Ansporn, unseren eingeschlagenen Weg weiterzugehen und den Leipziger Sport auch künftig aktiv mitzugestalten.

Der Pokal verlässt zwar unser Vereinsheim – die Erinnerung an diese besondere Anerkennung bleibt jedoch.

Juni 11, 2026

Unsere Hüpfburg ist da!

Lange haben wir darauf gewartet – jetzt ist sie endlich da: Unsere Hüpfburg inklusive Werbeanhänger und verschiedener Outdoorspielgeräte steht ab sofort für Veranstaltungen der SG MoGoNo Leipzig bereit.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Firma REGENBOGEN Kommunales Netzwerk GmbH, die uns den Werbeanhänger mit Hüpfburg und Outdoorspielgeräten zur Verfügung gestellt hat. Mit dieser Unterstützung können wir unser Angebot für Kinderfeste, Vereinsveranstaltungen und sportliche Events deutlich erweitern.

Ein weiteres herzliches Dankeschön gilt den Sponsoren, die die Anschaffung und Umsetzung dieses Projekts überhaupt erst möglich gemacht haben:

  • Schwäbisch Hall (Sören Papsdorf )
  • REWE Frank Neumann oHG
  • THE MALAMUTE – Bar, Consulting & Engineering
  • LVM Versicherung (Jens Dalisada)
  • Fritsch Immobilienverwaltung
  • EDEKA Parsche

Durch ihr Engagement leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Kinder- und Jugendarbeit sowie das Vereinsleben der SG MoGoNo Leipzig. Dafür sagen wir im Namen aller Mitglieder und Gäste:

VIELEN DANK!

Die Hüpfburg wird bereits bei unseren kommenden Veranstaltungen zum Einsatz kommen und für jede Menge Spaß und Bewegung sorgen.

Ab Juli 2026 kann die Hüpfburg auch gemietet werden. Nähere Informationen zu den Mietbedingungen und den Einsatzmöglichkeiten veröffentlichen wir in Kürze auf unserer Website.

Wir freuen uns darauf, viele strahlende Kinderaugen und fröhliche Veranstaltungen mit unserer neuen Attraktion zu erleben!

Juni 3, 2026

Countdown läuft: In wenigen Wochen starten die Kidz Multisport Camps bei MoGoNo

Die Vorfreude steigt:

In knapp acht Wochen starten erstmals die Kidz Multisport Camps im Stadion des Friedens. Nachdem wir das neue Ferienangebot bereits in den vergangen Wochen vorgestellt haben, rückt der Camp-Start nun immer näher.

In den Sommerferien 2026 verwandelt sich unsere Sportanlage für zwei Wochen in ein vielseitiges Sport- und Bewegungsparadies für Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren. Gemeinsam mit unserem Partner Kidz Multisport Camps möchten wir jungen Sportlerinnen und Sportlern abwechslungsreiche Bewegungserfahrungen ermöglichen und ihnen die Gelegenheit geben, neben unserem starken Sportangebot zahlreiche neue Sportarten kennenzulernen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit mindestens zehn verschiedenen Sportarten pro Woche. Dabei stehen Spaß an der Bewegung, Teamgeist, neue Freundschaften und das gemeinsame Ausprobieren im Mittelpunkt. Betreut werden die Kinder von erfahrenen und qualifizierten Coaches.

Das Camp-Angebot richtet sich insbesondere auch an berufstätige Eltern und bietet eine tägliche Betreuung von 7:45 bis 17:00 Uhr. Neben dem Sportprogramm sind ein gesundes Mittagessen sowie Obst- und Gemüsesnacks inklusive.

Das erwartet die Kinder:

  • Betreuung täglich von 7:45 bis 17:00 Uhr
  • Mindestens zehn verschiedene Sportarten pro Woche
  • Erfahrene und qualifizierte Coaches
  • Zertifiziertes Camp-Konzept mit hohen Qualitätsstandards
  • Viel Bewegung, Teamgeist und gemeinsame Ferienerlebnisse
  • Gesundes Mittagessen sowie Snacks und Getränke

Wir freuen uns sehr, die Kidz Multisport Camps erstmals auf unserer Anlage begrüßen zu dürfen und gemeinsam einen sportlichen Sommer zu erleben.

Jetzt noch Plätze sichern!

Die Campwochen finden vom 27. bis 31. Juli 2026 sowie vom 3. bis 7. August 2026 im Stadion des Friedens statt. Interessierte Familien können sich direkt bei den Kidz Multisport Camps anmelden. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Veranstalters.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern schon jetzt viel Spaß und unvergessliche Ferientage bei MoGoNo!

Mai 29, 2026

Teilnahme am Vereinsstammtisch zur Förderung von Schieds- und Kampfrichter*innen

Am 21. Mai 2026 nahmen Corinna, Kampfrichterwartin der Abteilung Handball, und ich am Vereinsstammtisch des Stadtsportbundes Leipzig zum Thema „Förderung von Kampf- und Schiedsrichter*innen im Ehrenamt“ teilgenommen. Die Veranstaltung fand im Vereinshaus des FC Blau-Weiß Leipzig statt und bot spannende Einblicke in die aktuelle Situation sowie den Stellenwert des Ehrenamtes im Sport.

Im Mittelpunkt standen aktuelle Zahlen und Erkenntnisse aus dem Sportentwicklungsbericht 2020–2022. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Schieds- und Kampfrichter*innen für den organisierten Sport sind. Besonders hervorgehoben wurden ihre hohe Motivation, die starke Verbundenheit zur jeweiligen Sportart sowie ihr großes ehrenamtliches Engagement.

Die vorgestellten Ergebnisse zeigten unter anderem:

  • Viele Schieds- und Kampfrichter*innen engagieren sich bereits seit vielen Jahren mit großem Einsatz.
  • Die wichtigste Motivation ist die Freude an der Tätigkeit und der Wunsch, etwas Sinnvolles für die Gemeinschaft zu leisten.
  • Gleichzeitig wurde auch thematisiert, dass Anerkennung und finanzielle Rahmenbedingungen weiterhin verbessert werden können.

Neben den fachlichen Inhalten bot der Stammtisch auch Gelegenheit zum Austausch mit anderen Vereinen und ehrenamtlich Engagierten aus Leipzig. Gemeinsam wurden Ideen diskutiert, wie Vereine die Gewinnung, Förderung und Wertschätzung von Schieds- und Kampfrichter*innen künftig noch besser unterstützen können.

Besonders interessant waren für uns auch die Informationen zum Förderprogramm „Ehrenamt stärken im Sport“ des Landessportbundes Sachsen. Über das Vereinsportal besteht die Möglichkeit, entsprechende Anträge zur Unterstützung und Förderung des Ehrenamtes einzureichen. Die vorgestellten Fördermöglichkeiten bieten Vereinen eine gute Chance, ehrenamtliches Engagement gezielt weiterzuentwickeln und wichtige Projekte im Vereinsalltag zu unterstützen. Eine Antragstellung über das Vereinsportal ist noch bis zum 31.05.2026 möglich. Nach Rücksprache mit unseren Abteilungen habe ich bereits zwei entsprechende Anträge für unseren Verein eingereicht, um das ehrenamtliche Engagement gezielt weiter zu stärken und zu unterstützen.

Wir danken dem Stadtsportbund Leipzig für die gelungene Veranstaltung und die wertvollen Impulse für die Vereinsarbeit.

***Gemeinsam das Ehrenamt stärken***

Schieds- und Kampfrichter*innen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für einen fairen und geregelten Sportbetrieb. Deshalb sollten wir alle gemeinsam weiterhin dazu beitragen, ehrenamtliches Engagement in unserem Verein sichtbar zu machen und aktiv zu fördern.

Mai 27, 2026

Neue Fenster für unser Dojo – Modernisierung der Judohalle erfolgreich umgesetzt

Mai 26, 2026

SG MoGoNo empfängt den Radklassiker Berlin–Leipzig – Martin Götze bringt gemeinsam mit dem Radsportverein AC Leipzig die Radsportgeschichte zurück auf die Straße

Am 24. Mai 2026 wurde ein Stück Radsportgeschichte neu geschrieben: Der legendäre Klassiker Berlin–Leipzig kehrte als RTF zurück – mit Start am Brandenburger Tor und Ziel im Stadion des Friedens bei unserer SG MoGoNo.

188 Kilometer, Sonne satt, müde Beine, große Emotionen — und vor allem: pure Leidenschaft für den Radsport.

Was einst Größen wie Paul Reichel oder Täve Schur geprägt hat, wurde nun von engagierten Breitensportlern, Helfern und Organisatoren wieder mit Leben gefüllt. Besonders beeindruckend: Initiator Martin Götze, selbst vierfacher DDR-Meister im Radsport, brachte gemeinsam mit dem AC Leipzig die Idee zurück auf die Straße — und damit ein bedeutendes Stück ostdeutscher Radsporttradition.

Die Strecke führte durch Brandenburg, den Fläming, über die Elbe bis hinein nach Sachsen — begleitet von historischen Gedanken, sportlichem Ehrgeiz und ganz viel Gemeinschaftsgefühl. Verpflegungspunkte, Gepäcktransport, Motorradbegleitung und unzählige helfende Hände machten diesen Tag zu etwas ganz Besonderem.

Ein echtes Highlight wartete zum Schluss: die Zielankunft im Stadion des Friedens. Dort durften die Teilnehmer noch eine Ehrenrunde auf der Tartanbahn drehen — ganz wie einst bei der Friedensfahrt. Ein Gänsehautmoment für viele Beteiligte.

Wir freuen uns sehr, dass unser Stadion Teil dieser besonderen Neuauflage sein durfte und bedanken uns beim AC Leipzig, Martin Götze sowie allen Organisatoren, Helfern und Fahrerinnen und Fahrern für dieses großartige Erlebnis.

Berlin–Leipzig ist mehr als eine Strecke.
Berlin–Leipzig ist Radsportgeschichte und die SG MoGoNo war dabei.

Mai 26, 2026

Erneuerung der Rinnenabdeckungen an der Rundlaufbahn abgeschlossen

Die SG Motor Gohlis-Nord Leipzig e. V. hat die Erneuerung der Rinnenabdeckungen an der Rundlaufbahn im Stadion des Friedens erfolgreich abgeschlossen. Die bestehenden Abdeckungen wiesen nach langjähriger intensiver Nutzung deutliche Verschleißerscheinungen auf und wurden daher durch neue Kunststoff-Blindabdeckungen ersetzt.

Die Arbeiten erfolgten im Zeitraum vom 17.04.2026 bis zum 07.05.2026 durch das fachkundige Platzwartpersonal unseres Vereins. Neben dem Ausbau der alten Abdeckungen wurden die Entwässerungsrinnen gereinigt und die neuen Elemente fachgerecht montiert. Die abschließende Endkontrolle erfolgte durch fachkundige Mitarbeiter der Thüringer Sportstätten – Ausstattungs- und Service GmbH.

Mit der Maßnahme konnte die Sicherheit der Sportanlage weiter verbessert und die langfristige Nutzung der Rundlaufbahn für Schul-, Vereins- und Wettkampfbetrieb sichergestellt werden.

Unser Dank gilt allen Beteiligten, die zur erfolgreichen Umsetzung der Maßnahme beigetragen haben.

Ein besonderer Dank gilt der Stadt Leipzig sowie der Sächsischen Aufbaubank für die finanzielle Unterstützung des Projekts.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Mai 22, 2026

Tasso Hanke erhält die Ehrennadel 2026

Am Donnerstag, dem 21. Mai wurde unserem Abteilungsleiter Leichtathletik Tasso Hanke die Leipziger Ehrennadel im Rahmen einer Feierstunde im Neuen Rathaus verliehen. Dabei wurde er von unserem Vorstandsmitglied Marcel Kühne begleitet.

Die Ehrennadel richtet sich seit 1999 an ehrenamtlich tätige Leipziger:innen im sozialen, sportlichen oder kulturellen Bereich. Durch sie soll auf das für die Gesellschaft unverzichtbare ehrenamtliche Wirken aufmerksam gemacht werden.

Tasso Hanke steht seit vielen Jahren wie kaum ein anderer für Engagement, Verlässlichkeit und Leidenschaft in der Leichtathletik. Als Abteilungsleiter prägt er nicht nur Strukturen, sondern vor allem Menschen: In seiner Abteilung finden sich Athletinnen und Athleten aller Altersklassen – vom Kindergartenkind bis hin zu erfahrenen Erwachsenen. Diese Vielfalt ist kein Zufall, sondern Ausdruck seiner Überzeugung, dass Sport verbindet und jede und jeder seinen Platz darin finden kann. Seit Jahrzehnten widmet er sich mit großer Hingabe der Trainingsarbeit. Unzählige Sportlerinnen und Sportler hat er auf ihrem Weg begleitet, gefördert und zu Wettkämpfen in der gesamten Republik geführt. Dabei geht es ihm nie nur um Leistung, sondern immer auch um Gemeinschaft, Entwicklung und Begeisterung für die Leichtathletik. Ein besonderes Aushängeschild seines Wirkens ist das von ihm organisierte Hallensportfest, das sich über die Jahre von einer nationalen zu einer internationalen Veranstaltung entwickelt hat. Inzwischen bereits in der 21. Auflage, wird es Jahr für Jahr mit vergleichsweise wenigen Helferinnen und Helfern auf die Beine gestellt – ein organisatorisches Meisterstück, das ohne seinen unermüdlichen Einsatz kaum denkbar wäre. Trotz mancher Widerstände und Herausforderungen war Aufgeben für ihn nie eine Option. Auch mit weiteren Veranstaltungen wie der Gohliser Laufnacht setzt er Maßstäbe und schafft Plattformen für Sport, Begegnung und Wettbewerb. Seine Events erreichen weit über Leipzig hinaus Menschen im In- und Ausland; jährlich finden mehr als 1000 Aktive den Weg in die Arena Leipzig und machen sie zu einem lebendigen Zentrum der Leichtathletik. Als Vorsitzender des Leipziger Leichtathletik-Verbandes trägt Tasso Hanke darüber hinaus Verantwortung auf struktureller Ebene und gestaltet die Entwicklung der Sportart nachhaltig mit. Sein Name ist längst nicht mehr nur in Leipzig bekannt, sondern steht weit darüber hinaus für Kontinuität, Tatkraft und gelebte Leidenschaft für die Leichtathletik. Dieser unermüdliche Einsatz, gepaart mit seiner Fähigkeit, Menschen zu begeistern und zusammenzubringen, macht Tasso Hanke zu einer prägenden Persönlichkeit des Sports – in Leipzig und weit darüber hinaus. Im Jahr 2023 erhielt er bereits die Ehrenplakette des Leichtathletik-Verband Sachsens e.V.

Der Vorstand möchte an dieser Stelle seinen ausdrücklichen Dank aussprechen: Für das außergewöhnliche Engagement, die unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit und die unermüdliche Energie, mit der Tasso Hanke den Sport und die Gemeinschaft voranbringt. Sein Einsatz ist alles andere als selbstverständlich und verdient höchste Anerkennung. Mit großem Respekt und aufrichtiger Wertschätzung danken wir ihm für das Geleistete und freuen uns, diesen Weg weiterhin gemeinsam zu gehen.

Mai 22, 2026

Tasso Hanke erhält die Ehrennadel 2026

Am Donnerstag, dem 21. Mai wurde unserem Abteilungsleiter Leichtathletik Tasso Hanke die Leipziger Ehrennadel im Rahmen einer Feierstunde im Neuen Rathaus verliehen. Dabei wurde er von unserem Vorstandsmitglied Marcel Kühne begleitet.

Die Ehrennadel richtet sich seit 1999 an ehrenamtlich tätige Leipziger:innen im sozialen, sportlichen oder kulturellen Bereich. Durch sie soll auf das für die Gesellschaft unverzichtbare ehrenamtliche Wirken aufmerksam gemacht werden.

Tasso Hanke steht seit vielen Jahren wie kaum ein anderer für Engagement, Verlässlichkeit und Leidenschaft in der Leichtathletik. Als Abteilungsleiter prägt er nicht nur Strukturen, sondern vor allem Menschen: In seiner Abteilung finden sich Athletinnen und Athleten aller Altersklassen – vom Kindergartenkind bis hin zu erfahrenen Erwachsenen. Diese Vielfalt ist kein Zufall, sondern Ausdruck seiner Überzeugung, dass Sport verbindet und jede und jeder seinen Platz darin finden kann. Seit Jahrzehnten widmet er sich mit großer Hingabe der Trainingsarbeit. Unzählige Sportlerinnen und Sportler hat er auf ihrem Weg begleitet, gefördert und zu Wettkämpfen in der gesamten Republik geführt. Dabei geht es ihm nie nur um Leistung, sondern immer auch um Gemeinschaft, Entwicklung und Begeisterung für die Leichtathletik. Ein besonderes Aushängeschild seines Wirkens ist das von ihm organisierte Hallensportfest, das sich über die Jahre von einer nationalen zu einer internationalen Veranstaltung entwickelt hat. Inzwischen bereits in der 21. Auflage, wird es Jahr für Jahr mit vergleichsweise wenigen Helferinnen und Helfern auf die Beine gestellt – ein organisatorisches Meisterstück, das ohne seinen unermüdlichen Einsatz kaum denkbar wäre. Trotz mancher Widerstände und Herausforderungen war Aufgeben für ihn nie eine Option. Auch mit weiteren Veranstaltungen wie der Gohliser Laufnacht setzt er Maßstäbe und schafft Plattformen für Sport, Begegnung und Wettbewerb. Seine Events erreichen weit über Leipzig hinaus Menschen im In- und Ausland; jährlich finden mehr als 1000 Aktive den Weg in die Arena Leipzig und machen sie zu einem lebendigen Zentrum der Leichtathletik. Als Vorsitzender des Leipziger Leichtathletik-Verbandes trägt Tasso Hanke darüber hinaus Verantwortung auf struktureller Ebene und gestaltet die Entwicklung der Sportart nachhaltig mit. Sein Name ist längst nicht mehr nur in Leipzig bekannt, sondern steht weit darüber hinaus für Kontinuität, Tatkraft und gelebte Leidenschaft für die Leichtathletik. Dieser unermüdliche Einsatz, gepaart mit seiner Fähigkeit, Menschen zu begeistern und zusammenzubringen, macht Tasso Hanke zu einer prägenden Persönlichkeit des Sports – in Leipzig und weit darüber hinaus. Im Jahr 2023 erhielt er bereits die Ehrenplakette des Leichtathletik-Verband Sachsens e.V.

Der Vorstand möchte an dieser Stelle seinen ausdrücklichen Dank aussprechen: Für das außergewöhnliche Engagement, die unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit und die unermüdliche Energie, mit der Tasso Hanke den Sport und die Gemeinschaft voranbringt. Sein Einsatz ist alles andere als selbstverständlich und verdient höchste Anerkennung. Mit großem Respekt und aufrichtiger Wertschätzung danken wir ihm für das Geleistete und freuen uns, diesen Weg weiterhin gemeinsam zu gehen.